Homo progressivus - Die energische Überwindung

With a Little Help from My Friends

Homo progressivus - Die energische Überwindung - With a Little Help from My Friends
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Das im Mai 2019 herausgegebene Buch und die zugehörige Pressemitteilung befinden sich in den beigefügten PDF-Dateien über diesen Zeilen. Eine aktualisierte 2. Auflage erscheint im Sommer 2020.

 

"Amerika zuerst", "China zuerst", "Indien zuerst", "Russland zuerst", ... Es ist zum Haareraufen, wie die globalisierte und zunehmend digitalisierte Welt von egoistischen und nationalistischen Autokraten regiert wird. Und Europa taumelt und stürzt sehenden Auges in einen immer brauner werdenden Sumpf, in dem die Europäische Union und die Kräfte der Demokratie drohen unterzugehen.

 

In dieser brodelnden Gemengelage führen die Großmächte - und die, die sich dafür halten - diverse Stellvertrerkriege besonders in Afrika, die die Hoffnungen auf diesem geschundenen Kontinent zerbersten lassen. Und die Lunte im Nahen und Mittleren Osten brennt bereits.

 

Dazu drohen ein ungebremster Klimawandel und das 6. Artensterben. Diese beiden existentiellen sind wie "siamesische Zwillinge" und können nur gemeinsam von uns aufgehalten und bewältigt werden.   

 

Und dann kam Covid-19 und nahm die ganze Welt gefangen in gesundheitlicher, wirtschaftlicher, schonungsloser und selbstsüchichtiger Hinsicht. Doch wir sollten keine überzogenen Ängste haben. Im 1. Halbjahr 2021 werden bestimmt geeignete Medikamente und Impfstoffe - am Anfang für die Risikogruppen und am Ende für alle - zur Verfügung stehen. Bis dahin müssen wir durchhalten und die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten.

 

Unabhängig von der Herkunft oder vom Entstehen des Virus Covid-19, sollten wir es annehmen, Immunkräfte bilden, es so besiegen und am Ende begreifen, dass es Fluch ist und Segen sein kann.

 

Danach haben wir sicher die letzte große Chance uns in allen Lebensbereichen auf den Prüstand zu stellen und unsere Zukunft neu auszurichten, dort wo es nötig ist und geboten erscheint. Wir müssen aus den Fehlern unserer Vergangenheit die Lehren ziehen.

 

 

Sollten wir jedoch nach Überwindung der Corona-Pandemie so weitermachen wie davor, sollten wir den Autokraten, den Geldhaien und Finanzjongleuren, den Öl-, Kohle- und Gas-Sauriern weiterhin das Feld überlassen, dann ist uns nicht mehr zu helfen. Im Grunde bleibt uns nur ein Weg: Die Abkehr vom nackten raffgierigen Kapitalismus, die Abkehr von fossilen Brennstoffen sowie die Stärkung der Demokratie und die Förderung des Artenschutzes – und das weltweit. Die Welt muss sich auf die Förderung des Gemeinwohls fokussieren – jenseits von Egoismus und Partikularinteressen. So schaffen wir es gemeinsam die katastrophalen Auswirkungen eines ungebremsten Klimawandels abzuwehren und den mit uns lebenden Arten zu helfen. Denn wenn die Arten sterben, dann sterben am Ende auch wir. Wir sind bereits mittendrin im sechsten Artensterben auf der Erde.

 

 

Milliarden verunsicherter Menschen auf der ganzen Welt warten auf Impulse, auch um die raffgierigen, nationalistischen, extremistischen und rechtsradikalen Populisten und Autokraten - während und nach der Corona-Pandemie - in ihre Schranken zu weisen.

 

Die Menschen dürsten nach Hoffnung und Zuversicht. Sie warten auf gute und vor allem verlässliche Nachrichten. Sie wollen mitgenommen werden, denn sie sehnen sich nach Orientierung und nach einem sicheren Anker – sowie nach Politikern und Vorbildern, die mutig, verantwortungsvoll, bürgernah und fürsorglich sind. Wir leben in einer Welt, die politisch und wirtschaftlich aus den Fugen geraten ist, in der die Sicherheit und die Gerechtigkeit auf der Strecke bleiben – auch und vor allem im Hinblick auf die nach uns kommenden Generationen.

 

Und wir brauchen ein verlässliches und starkes Deutschland, das gemeinsam mit Frankreich als Stabilitätspol in der EU wirkt. Wir müssen mehr Europa wagen auch als Leitbild für eine demokratisch regierte Welt und für eine lebenswerte Zukunft, in der nach ethischen Prinzipien gelebt und gehandelt wird.

 

Welchen Persönlichkeiten könnten wir zur Bewältigung dieses sicher schwersten Jobs auf unserer Erde die Hüte aufsetzen. Aus meiner Sicht gibt es keine besseren Kandidaten als Bruce Springsteen & Angela Merkel. Diese beiden so unterschiedlich auftretenden Heilsbringer haben vieles gemeinsam, und zwar das worauf es ankommt. Beide sind geachtet - man vertraut ihnen - sie sind einflussreich - erfahren - ausdauernd - uneitel und wenn es drauf ankommt auch gönnerhaft. 

 

 

Lieber Bruce Springsteen,

 

wir leben auf einem grandiosen und bestimmt einmaligen Felsen. Doch einige von uns benehmen sich wie Sadisten, die sich zu Liebe anderen etwas zu Leide tun – allen voran Donald Trump, der Schreckliche. Das darf so nicht bleiben! Als Erstes möchte ich Sie bitten, die Spezies Homo sapiens auf den Kopf zu stellen, dabei kräftig durchzuschütteln und in besserer Verfassung wieder auf die Beine zu helfen. Ihre eindringliche Musik und Ihre wachrüttelnden, anklagenden und Mut machenden Songtexte sind prädestiniert dafür, dass dieser Kraftakt von Erfolg gekrönt werden kann. So kann es auf künstlerische Art und Weise gelingen, unser Leben auf der Erde besser und vor allem gerechter zu ordnen und neu zu strukturieren. Während der Corona-Krise bietet sich uns sehr wahrscheinlich die letzte große Chance alles auf den Prüfstand zu stellen und Missstände aufzuzeigen und zu beseitigen – bevor uns ein „ungebremster“ Klimawandel die rote Karte zeigt. Im Rahmen einer gefestigten Demokratie muss das Gemeinwohl, die Chancengleichheit und die Chancengerechtigkeit zukünftig global den Vorrang haben – vor einem nackten Kapitalismus, der in seiner Rohheit und Rauheit sowie seiner egoistischen und raffgierigen Ausprägung zu einer unsäglichen Verteilungs-ungerechtigkeit geführt hat, und der ohne Gegensteuern immer weiter zunehmen wird.

 

Und nicht zuletzt müssen wir uns viel mehr um die mit uns lebenden Arten kümmern. Sie sollen aufatmen, weil sich die Menschen endlich durch Humanität und Engagement für den Artenschutz auszeichnen, und nicht weil Homo sapiens ausstirbt. 

 

Lieber Bruce Springsteen,

 

als Zweites möchte ich Sie bitten, während der globalen Corona-Krise ein weltumspannendes Festival zu initiieren und gemeinsam mit vielen anderen Künstlern und deren Managern vorzubereiten. Ein Zitat von Ihnen hat mir besonders gut gefallen: „Eine Gitarre hat Macht und Magie“. Wie viel Macht und Magie haben dann viele Instrumente und viele hintereinander auftretende Bands mit Mut machenden und anspornenden Songtexten bei einem weltumspannenden und weltumarmenden Festival. Parallel dazu sollten Konzerte in allen 196 Ländern der Erde stattfinden. In dem wir uns auf diese noch nie dagewesene Weise – nach dem Schwarmprinzip – verbinden, können wir uns gemeinsame Ziele setzen und diese verkünden:

 

 „Wir stehen für die Liebe, die Vergebung, das Teilen, den Frieden und die Freiheit.

Wir stehen für Versöhnung statt Spaltung.

Wir stehen für die Vereinten Völker der Welt - und wir teilen uns diese eine Welt.,

Wir stehen für den Zusammenhalt der Religionen – vereint in einem Glauben.

Hoffnung, Mut, Zuversicht, Empathie,

Mitgefühl und Freundschaft

werden uns dabei helfen.

 

On this day, we shall celebrate the

Declaration of Human Rights.

“INDEPENDENCE DAY - IN THE WORLD OF HOPE AND DREAMS”

 

All together - all over the world - every year.

 

 

Dieses Signal, diese Botschaft, diese energische Überwindung könnte niemand überhören, und niemand käme daran vorbei, der das Wohl unserer Erde und seiner Lebewesen im Sinn hat.

 

"Homo progressivus - Die energische Überwindung -

With a Little Help from Bruce Springsteen and ..." 

 

 

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, liebe Angela Merkel,

 

herzlichen Dank, dass Sie uns diesmal auch emtional unter die Arme gegriffen haben, so dass wir die Corona-Krise in Deutschland bisher gut überstanden haben. Die Welt hat daran mit Wohlwollen Anteil genommen.

 

Seit dem 1. Juli bis zum 31. Dezember sind Sie als Bundeskanzlerin die Lokomotive für die deutsche Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union. Sie haben – mit dem Ziel vor Augen – die große Chance nicht nur mit Achtung und Respekt das Spielfeld zu verlassen, sondern auch als leuchtendes Vorbild in die Geschichtsbücher einzugehen.

 

Vor über 19 Jahren am 02.04.2000 sagten Sie: „… zu einem Konzert von US-Rocker Bruce Springsteen würde ich sofort mitgehen“: https://www.spiegel.de/panorama/jenseits-von-politik-angela-steht-auf-robert-redford-a-71506.html. 

 

Über Fünfzig Jahre nach Woodstock, 36 Jahre nach "Born in the USA", über 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer und nach einem nur wenig von Bruce Springsteen aktualisierten Song "World of Hope and Dreams" lässt sich das bestimmt einrichten. 

 

Sehr gut, dass sie jetzt die Gelegenheit gemeinsam mit Emanuel Macron genutzt haben die europäische Einigung und Einheit voranbringen. So können Sie gemeinsam Geschichte schreiben, wie Konrad Adenauer und Charles de Gaulle, wie Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing und wie Helmut Kohl und Jacques Chirac.

 

Doch es geht nicht nur um Europa, besonders wenn wir über den Klimawandel streiten. Ich bitte Sie inständig, verdienen Sie sich Ihren Ruf als „Klimakanzlerin“ zurück.

Greta Thunberg, zigtausend Wissenschaftler und Milliarden von Menschen würden sich sehr darüber freuen. Übrigens: Die Schüler schwänzen nicht die Schule, sondern sie streiken für ihre Zukunft – und das zu Recht. Die Streiks der Arbeitnehmer während der Tarifverhandlungen finden auch nicht nach Feierabend oder am Wochenende statt, weil sie sonst ins Leere laufen. 

 

Wir wissen, es wird eine enorme Anstrengung praktisch die gesamte Weltbevölkerung energetisch und ökonomisch um 180° zu drehen. Das ist jedoch unausweichlich. Alexander Gerst sagte Ihnen im Beisein von 70 Preisträgern von „Jugend forscht“ am 6. September 2018 an Bord der Internationalen Raumstation ISS in einer Life-Schalte: 

 

 

„Das Universum kümmert sich nicht um uns.

Wir haben nur eine Möglichkeit, um uns selbst zu schützen, und das ist eben auf unsere Erde aufzupassen. Es ist ganz klar, wie erschreckend zerbrechlich die Erde ist, wenn

man sie von hier oben sieht.

Wir haben keinen Plan B!

 

Ich denke, als Naturwissenschaftlerin und als weltweit geschätzte und achtsame Politikerin wissen Sie, was jetzt zu tun ist.

 

Vielen Dank und herzliche Grüße,

 

Eckhard Fahlbusch

 

PS: „Hubble“ würde sagen:
„Wenn ihr Menschen sehen könntet, was ich sehe, dann wüsstet ihr, wie klein ihr seid  aber auch, wie viel Glück ihr habt, auf der blauen Murmel leben zu können. Seit 30 Jahren schaue ich fasziniert in die Weiten des Weltraums und lasse euch daran teilhaben. Bei allem was  ich gesehen habe, einen schöneren – für euch erreichbaren Ort – als Planet Erde werdet ihr nicht finden.“